Sommercamp 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Die Bleiberger Fabrik

Seit 25 Jahren bildet die Bleiberger Fabrik im Aachener Westen einen lebendigen Kultur- und Erlebnisraum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Diese Bildungseinrichtung mit ihrer besonderen Atmosphäre lädt ein, kreativ zu werden und die eigenen Möglichkeiten neu zu erleben. Im Mittelpunkt unserer Bildungsarbeit steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Wünschen nach Ausdruck und Gestaltung seiner Umwelt.

Die musisch-kreativen Werkwochen

Die musisch-kreative Werkwochen wurden 1965 ins Leben gerufen. Die Idee stammt von MitarbeiterInnen der KSJ (Katholische Studierende Jugend), die gemeinsam mit Pater Erich Lennartz neue Formen der sozialen Bildungsarbeit für Jugendliche suchten. Parallel zu den kritischen Diskussionen der traditionellen schulischen Lerninhalte in allen gesellschaftlichen Bereichen, und begleitet von der politischen Aufbruchstimmung in den Endsechzigern, entstanden die Werkwochen. Mit kreativen Medien sollte dem kopflastigen schulischen Lernen ein ganzheitlicher Bildungsansatz entgegen gestellt werden. Der schöpferische Prozess bot zudem vielfältige Ansatzpunkte für persönlichkeitsbildenden Lernprozess in der Gruppe.

Auch heute noch sind die Traditionen der Werkwochen in allen Schulferien lebendig.

Werken

Die Werkkurse sind heute wie damals das Zentrum jeder Werkwoche. Die TeilnehmerInnen entscheiden selbst, welches, wie und wie lange sie ein bestimmtes Angebot wahrnehmen wollen. In den Kursen stellen wir Materialien zur Verfügung, dort vermitteln erfahrene KünstlerInnen ihr fachliches Know How. Neben den traditionellen Evergreens wie z. Bsp, Batik, Marionettenbau, Holzarbeiten, Bildhauerei, , Tonarbeiten, , Video, Theater und Tanz, stehen eine Reihe neuer Kurse (Papierschöpfen, Songwerkstatt, HipHop, Comiczeichnen, Trommelbau und Percussion) auf dem Programm, die aktuelle Trends aufgreifen oder neue künstlerische Experimente darstellen.

Erfahren

Die Werkwochen werden in allen Schulferien angeboten. In dieser Zeit sind die Kinder und Jugendlichen besonders offen für neue Erfahrungen und Experimente. Sie gestalten ihre Zeit in den Werkwochen nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen, ohne Lehrplan und Leistungsansprüche. Auf dieser Basis können freie künstlerische Arbeiten entstehen, die verschüttete Potentiale aufbrechen und oft überraschende Ergebnisse zu Tage bringen. Viele Kinder und Jugendliche, springen, motiviert durch die Aktivität der Anderen, über ihren persönlichen Schatten und entdecken hier ungeahnten Fähigkeiten und bekommen Lust auf mehr.

Schaffen

Eine Gruppe von 40 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sorgt mit ihrer persönlichen Präsenz für den Erfolg der Werkwochen und verkörpert in ihrer Person die berühmte Werkwochenkultur. Rund um die Uhr entwickeln sie immer wieder neue Ideen für das umfangreiche Freizeit und Werkangebot und scheuen sich nicht den Kochlöffel in die Hand zu nehmen, um ein himmlisches Menu für 100-150 TeilnehmerInnen zu zaubern.